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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Dänemark



I.   16 Jahre Begegnung aus der Sicht der Fachschaft Dänisch

II.  Überblick über die Interreg-Aktivitäten 

 

 

I. 16 Jahre Begegnung aus der Sicht der Fachschaft Dänisch

in Verbindung mit dem Dänischunterricht

- am Fachgymnasium (FG)

- im Ausbildungsberuf Verkäufer/Verkäuferin und Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel (EH)

(Karen Reinhardt, StRin, Vorsitzende der Fachschaft Dänisch an der BS Niebüll seit Juli 2006,
Renate Jacob, OStRin, Vorsitzende der Fachschaft Dänisch an der BS Niebüll bis Juni 2006)

Seit 1989 pflegt die BS Niebüll Kontakte zu Schulen an verschiedenen Orten in Dänemark. Die ersten Kontakte nach Dänemark wurden mit Vejle geknüpft und führten 1990 zum ersten Schüleraustausch zwischen dem WG 11 und einer entsprechenden Klasse des gymnasialen Zweiges der Vejle Handelsskole.

Seit Beginn des Schuljahres 1990/91 gibt es das Angebot der zweiten Fremdsprache Dänisch im 11. Jahrgang des FG und anschließend für das Kurssystem im 12. und 13. Jahrgang, das so gut angenommen wurde, dass seitdem in jedem Jahr mindestens je eine Lerngruppe für Dänisch als neubegonnene Fremdsprache und für Dänisch als fortgeführte Fremdsprache (nach 4 Jahren an der Realschule) im 11. Jahrgang eingerichtet und weitergeführt wurde. Seit 1993 finden im Fach Dänisch jährlich sowohl schriftliche als auch mündliche Abiturprüfungen statt.

Durch die Nähe zu Dänemark wurde von Anfang an immer wieder direkte Kontaktmöglichkeiten für Schülerinnen und Schülern diesseits und jenseits der Grenze gesucht und gefunden. In Verbindung mit dem Dänischunterricht am Fachgymnasium finden in dieser Abteilung seit 15 Jahren regelmäßig Schülerbegegnungen statt. Über verschiedene Projekte wurden aber auch von anderen Schularten der BS ohne Dänischunterricht Kontakte u. a. zu unseren Nachbarschulen in Tønder (Handelsskole und EUC Syd) hergestellt.

Eine ganze Reihe von Lehrkräften an der BS hat in den 90er Jahren Dänisch gelernt. Wir haben eine Kollegiumsbegegnung mit Vejle durchgeführt, uns gegenseitig unsere Schulen und Schulsysteme gezeigt und die Esskultur am Abend kennengelernt. Ein Dänischkurs für Lehrkräfte endete mit einem Wochenendausflug nach Kopenhagen, um die erlernten Sprachkenntnisse anzuwenden. 

Zweimal hatte die BS in den frühen 90er Jahren für jeweils 14 Tage Austauschlehrkräfte von beruflichen Schulen in Dänemark (aus Lyngby und Hjørring) zu Gast, die das deutsche berufliche Schulsystem kennenlernen wollten. Eine Lehrkraft der BS ging für 14 Tage an eine dänische Berufsschule (in Lyngby). Eine Lehrerdelegation der BS Niebüll verbrachte ein Informationswochenende in Lyngby.

Von Beginn der FG-Schülerbegegnungen an wurde sehr viel Wert auf handlungs- und projektorientierte Zusammenarbeit gelegt. Eine Grundsäule des Austausches wurde für das erste Jahrzehnt die gegenseitige private Unterbringung der Schülerinnen und Schüler im Nachbarland.

In der Regel fanden pro Schuljahr zwei Begegnungen von jeweils drei Tagen statt. Es gab zudem auch eintägige Besuche hier wie dort. Die Zuständigkeit für die Themen der Unterrichtsprojekte und die Gestaltung der übrigen Zeit lag jeweils bei der gastgebende Schule.

In den ersten drei Jahren war von unserer Seite aus immer das WG 11 Austauschklasse bei folgenden Projekt-Themen:

1989/90

 - Ansiedelungsbedingungen für die Errichtung eines muschelbearbeitenden Unternehmens aus Vejle in Niebüll (in Niebüll)

 - EG/EU (in Vejle)

1990/91:

 - Deutsch-dänische Wurzeln im Grenzgebiet (in Niebüll)

 - Jugendarbeitslosigkeit (in Vejle)

1991/92:

 - Schulsystem und Freizeitverhalten in Deutschland und Dänemark (in Niebüll)

 - Umweltfragen in Deutschland und Dänemark (in Vejle)

Ferner begannen sich in dieser Zeit durch den Lehreraustausch auch Schülerkontakte zum Lyngby Uddannelsescenter in der Nähe von Kopenhagen zu entwickeln. Begegnungen zwischen der Fachoberschule der BS und dänischen Klassen des Lyngby Uddannelsescenter wurden in mehreren aufeinander folgenden Jahren für jeweils eine Woche an der Europa-Akademie in Leck durchgeführt.

Es entstand zudem ein FG-Kontakt zum Lyngby Uddannelsescenter und zur Ribe Handelsskole.

Nachdem es im 12. und 13. Jahrgang ab dem Schuljahr 1992/93 genügend Schülerinnen und Schüler mit Dänischkenntnissen und dem Interesse an einem Austausch gab, bildeten diese von da an die Austauschgruppen, zumeist auf freiwilliger Basis und kursübergreifend.

Während die Begegnungssprache in der ersten Zeit fast ausschließlich Deutsch gewesen war, verlagerte sich der Schwerpunkt der Begegnungen nun auf die beiderseitige Erweiterung und Vertiefung der Sprachkenntnisse bei folgenden Themen:

1992/93:

- Müllentsorgung in Vejle (in Vejle) 

- Wortschatzarbeit ”Ud med sproget/Heraus mit der Sprache” (in Niebüll)

1993/94:

 - Natur und Umwelt/Betriebsbesichtigung (in Niebüll)

 - Arbeitswelt /Betriebsbesichtigungen (in Lyngby)

1994/95:

 - Kultur/Literatur in Kopenhagen (in Lyngby)

 - Schleswig 1920: 75 Jahre Volksabstimmung (in Niebüll)

1995/96:

 - Wikinger (in Ribe)

 - Berufliche Möglichkeiten in Dänemark und Deutschland/Deutsch-dänischer Studiengang in Flensburg (in Niebüll)

1996/97:

 - Grenze und grenzüberschreitende Projekte (in Niebüll und Ribe)

1997/98:

 - Stadtkultur in Kopenhagen (in Lyngby)

 - Deutsch-dänische Zusammenarbeit im Grenzgebiet/ Region Schleswig-Sønderjylland (in Niebüll)

In diesen Jahren entstanden mehrere ”Bände” eines von den Schülerinnen und Schülern erarbeiteten Austausch-Wörterbuchs, in dem sie selbst themenorientiert ihren eigenen Bedarfswortschatz in Zusammenarbeit mit den jeweils muttersprachlichen Partner/innen festhielten.

Bei einer einwöchigen Austausch-Arbeitswoche in Niebüll und Ribe wurden fächerübergreifend – unter Einbeziehung der Fächer Gemeinschaftskunde, Wirtschaftsgeographie, Deutsch und Dänisch – Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Nachbarländer herausgearbeitet. Die Ergebnisse waren über die Homepages der beiden Schulen abrufbar:

1998/99:

 - ”Jeg er dansk – du er tysk/Ich bin Deutsche – du bist Däne”, Nationale Identität und regionales Bewußtsein (in Niebüll und Ribe)

Zunehmende Schwierigkeiten bei der gegenseitigen Unterbringung der Schülerinnen und Schüler und Entlassungen von Lehrkräften auf dänischer Seite bewirkten, dass sich die Planung von Schüleraustausch immer schwieriger gestaltete, so dass wir eine einjährige Pause einlegten.

Im Schuljahr 2000/01 gab es Pläne und aufgenommene Gespräche der Schulleitungen und beteiligter Lehrkräfte im Hinblick auf eine angedachte gemeinsame Beschulung und institutionalisierte Zusammenarbeit zwischen dem technischen Zweig des Fachgymnasiums an der BS Niebüll und dem technischen Gymnasium des EUC Syd in Tønder. Diese Pläne scheiterten jedoch an der Unvereinbarkeit des von den jeweiligen Lehrplänen geforderten Stoffes vor allem in den profilgebenden Fächern.

Seit der Jahrtausendwende setzt nunmehr das neue Konzept des Schüleraustausches am FG der BS Niebüll auf eintägige Begegnungen im grenznahen Bereich und bewußte Sprachvermittlung durch das sogenannte Tandemlernen (Schüler/innen, die ihre Nachbarsprache Dänisch oder Deutsch lernen, helfen sich gegenseitig durch ihre muttersprachlichen Kenntnisse und über geeignetes zweisprachiges Material beim Erwerb der jeweiligen Fremdsprache). Bei dieser Form des Lernens werden neueste Formen autonomen Lernens und Projektlernens umgesetzt, die die Schüler/innen zur Entwicklung lebensbegleitender Lernstrategien anregen.

Die Perspektive des lebenslangen Lernens innerhalb der modernen Wissens- und Informationsgesellschaft ließ es dabei interessant erscheinen, auch den Kontakt zu einem Voksenuddannelsescenter in Esbjerg (VUC – eine Schulform für Erwachsenenbildung in Dänemark) aufzunehmen und zwei Kurzaustauschbegegnungen durchzuführen:

2000/01

 - Bildungsbiografien/Schulsystem in Deutschland (in Niebüll)

 - Lebenslanges Lernen (Esbjerg)

Auch zu einem allgemeinbildenden Gymnasium in Odense (Mulernes Legatskole) wurde ein Kontakt hergestellt:

2001/02

 - Niebülls Geschichte/deutsch-dänische Tandemgespräche (in Niebüll)

Seit 2003 besteht ein Kontakt zur deutschen Minderheit in Åbenrå, deren Einrichtungen ein Dänisch-Kurs des FG besuchte (Deutsches Gymnasium, Zeitung „Der Nordschleswiger“, Zentralbücherei).

In einem breit angelegten dreijährigen Projekt des FG wurden in einer festen Lerngruppe (Dänisch Neubegonnen) während ihrer gesamten Beschulungsdauer Daten für eine wissenschaftliche Untersuchung gesammelt, die auf regelmäßigen Tandemlernsequenzen mit der grenznahen Tønder Handelsskole beruhen. Auf deutscher Seite wurde das Tandemlernen so weit wie möglich in den Unterricht integriert. Es soll hierbei untersucht werden, ob und wie weit das Tandemlernen für die deutschen Schüler/innen nutzbringend bei der Erweiterung ihrer fremdsprachlichen und interkulturellen Kompetenzen ist und ob das Tandemlernen Bestandteil einer spezifischen Nachbarsprachendidaktik sein kann. Die Untersuchung wurde 2002 vom Bildungs­ministerium genehmigt. Die Auswertung der Ergebnisse wird voraussichtlich im Jahr 2007 vorliegen:

2002/03

 - In Dänischunterricht integriertes regelmäßiges Tandemlernen (in Niebüll und Tønder)

2003/04

 - In Dänischunterricht integriertes regelmäßiges Tandemlernen (in Niebüll und Tønder)

2004/05

 - In Dänischunterricht integriertes regelmäßiges Tandemlernen (in Niebüll und Tønder)

Mit diesem Projekt beteiligte sich die Schule 2004 neben 90 anderen Bewerbern aus dem gesamten Bundesgebiet am Wettbewerb um das Europäische Sprachensiegel (Thema: Sprachenlernen und sozialer Zusammenhalt – Chancen für Erwachsene). Es ist im Kompendium 2004 der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung unter dem Titel „Berufsvorbereitendes Dänischlernen mit grenzüberschreitendem Tandemkontakt am Fachgymnasium der Beruflichen Schule Niebüll“ abgedruckt. 

Die Erfahrungen aus den vorangegangenen drei Jahren haben auch im laufenden Schuljahr zu zwei Tandemkontakten, diesmal mit dem VUC Esbjerg, geführt:

2005/06

 - Vorurteile und Stereotype (Esbjerg)

 - Alltag in den Nachbarländern/Grenzüberschreitende Luftrettung (in Niebüll)

Zwei neue grenzüberschreitende Vorhaben mit neuen Partnern eröffnen zukünftige Möglichkeiten:

2005/06

 - Schülerbesuch an Højskolen Østersøen in Åbenrå (dort werden deutsche und dänische Sprachkurse mit Tandem-Elementen für Erwachsene angeboten) mit Teilnahme an Tandemübungen

 - Schülerbesuch von der Rinkenæs Efterskole (eine dänische Internat-Schulform für die letzten Schuljahre vor dem mittleren Bildungsabschluss) in Niebüll mit Teilnahme am Unterricht und Führung durch die Schule durch Schüler/innen in der Fremdsprache. Ein Gegenbesuch ist geplant.

Im Hinblick auf den sich immer weiter öffnende Arbeitsmarkt in Europa, speziell hier im Grenzgebiet unserer Region, ist der deutsch-dänische Schüleraustausch mit der direkten Begegnung und Auseinandersetzung mit Menschen und Sprache des Nachbarlandes in den letzten 16 Jahren zu einem realitätsbezogenen Baustein des Dänischunterrichts geworden.

2006/07

Seit dem 01.03. 2006 wird an der BS Niebüll im Ausbildungsberuf Verkäufer/Verkäuferin und Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel beginnend mit der Unterstufe das Fach Dänisch unterrichtet. Kontakte nach Dänemark werden im Rahmen von Interreg-Aktivitäten (s.u., Kap. II) mit der Handelsskole/Business Center Mommark geknüpft und in mehrtägigen Tandembegegnungen, wie im Juni 2007 in Mommark, vertieft.

Im BG besuchte eine Schülergruppe des 13. Jahrgangs wiederum die Højskolen Østersøen in Apenrade zum Tandemlernen mit den dortigen dänischen Schülern. Diesmal war das Thema   „Bewegung/bevægelse“, das von Schülerpaaren und –gruppen unterschiedlich interpretiert und präsentiert wurde.

2007/08

Auch die Einzelhandels-Mittel- und Oberstufen erhalten nunmehr Dänisch-Unterricht. Als Grundlage wurde das neuerschienene Lehrwerk „Vi snakkes ved“ (Hueber Verlag) angeschafft.

- Schüler es BG 13 bauen im Rahmen des Projektes „Det danske mindretal“ Kontakte zu Einrichtungen der dänischen Minderheit in Nordfriesland (Flensborg Avis, Niebüll und Bredsted danske skole) auf und nutzen diese zur Vorbereitung und Durchführung ihrer Präsentationen und Dokumentationen.

Für die Tage des Berufs (15. – 17.11.2007) bereiten die Schüler des 13. Jahrgangs dänischsprachige Führungen durch die Schule vor.

Die Teilnahme der Schüler/innen des BG 11 und 12 am von der Region Sønderjylland/Schleswig ausgerufenen Aktionstag „Grenzenlos/grænseløs“ am 11.04.2008 in Flensburg ist in Vorbereitung.

Die Kontakte nach Mommark (EH) und Apenrade (BG) werden weiterverfolgt. Besuche in Apenrade sind für den Frühsommer bzw. für den Herbst 2008 geplant.

 

 

II. Überblick über die Interreg-Aktivitäten

(Manfred Ketelsen, Klaus Bach)

An den Projekten beteiligte Schulen:

Koordinierende Schule: Berufliche Schule des Kreises Nordfriesland in Niebüll
Partnerschule: Tønder Handelsskole, Tønder

Projektleiter
(Deutschland) Manfred Ketelsen, Klaus Bach
(Dänemark) Brian Morell Sloth

Teilnahme an Interreg II (Sept 1998 bis September 2001)

Projekttitel:
”Schaffung von Informationsstrukturen für Schüler, Lehrer und Ausbildungsbetriebe zur Umsetzung des Marketings für die Euro-Region Sønderjylland – Schleswig”
DK-Projekt BS Niebüll – Handelsskole Tønder

Ergebnisse (Inhalt):
Die gemeinsam erstellten Internetseiten sind fertig gestellt: http://www.bs-niebuell.de/index.php?id=146 .
Die selbststartende CD-ROM ist fertiggestellt.

Zusammenarbeit bei der Erstellung der Arbeitsergebnisse über Netmeeting (Videokonferenz) wurde durchgeführt.
E-mail-Kontakte fanden statt im Rahmen der Erarbeitung und Präsentationsphase
Betriebsbesichtigungen mit gemischten deutsch - dänischen Schülergruppenen.

Weitere Ergebnisse (Technik)
Hochgeschwindigkeits-Standleitung 2.000.000 bit/sec (= Leistung von 31 ISDN Kanälen = 15 ISDN Anschlüsse) zum Provider Ision, Einwahlpunkt Niebüll.
Dadurch optimale Versorgung der Schule mit Intranet-/Internetzugängen von verschiedenen Unterrichtsräumen aus (insgesamt 6 vernetzte Unterrichtsräume und weitere PC-Arbeitsplätze, insgesamt etwa 100 PCs.)
Durch den Hochgeschwindigkeitszugang zum Internet ist der schnelle und stürungsfreie Zugriff auch bei Vollauslastung durch alle PCs geährleistet.
Mehrere Webcams wurden angeschafft und installiert.
Durch spezielle Konfigurierung des Cisco-Routers für Voice over IP (Telefonie über das Internet) und die Feinabstimmung des Firewalls sind die Möglichkeiten der Bildtelefonie mit Hilfe des Standardprogramms Netmeeting möglich gemacht worden.
Die Qualität der Videokonferenz über Netmeeting ist mit Tønder (ähnlich schneller Zugang) gut, mit anderen Teilnehmern (mit langsameren Zugängen in ausreichender Qualität möglich. (Dies wurde auf einer Bildungsmesse in Frankreich (Laval) unter Beweis gestellt.
Auf dem Mail-Server der Schule wurden E-Mail Adressen für die Projektteilnehmer eingerichtet.
Zusätzlicher Webspace wurde angeschafft, um die Ergebnisse zur Verfügung stellen zu können.

Teilnahme an Interreg III A (September 2002 bis Juni 2005)
im Rahmen des Netzwerkes der Berufsbildenden Schulen in der Euroregion Sønderjylland/Schleswig.

Projekttitel: “Business Correspondence via E-Mail”

Themenschwerpunkt:
Entwicklung und Durchführung gemeinsamer Ausbildungsmodule sowie Aufbau von spezifischen Sprachkompetenzen im Bereich Wirtschaft.
Optimierung der technische Infrastruktur und Ausstattung

Arbeitsmethoden, Materialien (Lehrkräfte, Schüler, Stundeneinsatz)
Brainstorming-Methoden, Projektmethode unter Einsatz von Netzplantechnik, Betriebsbesichtigungen, Ortsbegehungen
2 Lehrkräfte je Schule, 2 Klassen, 420 Unterrichtsstunden je Schule
Für jeden der 4 Durchgänge des Unterrichtsmodules.

Teilnahme an Interreg III A (September 2005 bis Juni 2008)
im Rahmen des Netzwerkes der Berufsbildenden Schulen in der Euroregion Sønderjylland/Schleswig

Zeitraum des Projektes: 01.03.2006 bis 31.07.2008

 

1. Ziel des Projektes

  • Stärkung der Mitarbeiterressourcen durch Vermittlung von Kernkompetenzen sowohl in deutschen und dänischen Unternehmen der Region.
  • Synergieeffekte durch die Zusammenarbeit von Institutionen, Unternehmen und beruflichen Schulen.
  • Einbeziehung der europäischen Qualifikationsanforderungen (EQF, ECVET) in die regionale Berufsausbildung.
  • Entlastung des regionalen Arbeitsmarktes durch verstärkten Austausch   auf der Grundlage der erweiterten Kompetenzen.
  • Entwicklung des Regionalbewusstseins durch den grenzüberschreitenden Arbeitseinsatz in Unternehmen nördlich und südlich der Grenze.
  • Förderung der Sprachkompetenz in der beruflichen Ausbildung.

2. Aktivitäten

Vom 6. - 7. Juni 2007 nahmen Auszubildende der Einzelhandelsberufe im 1. Lehrjahr aus Flensburg und Niebüll in einem zweitägigen Kompaktseminar in Mommark teil. Zusammen mit Auszubildenden aus Dänemark wurden im Rahmen des Tandemlernens Verkaufsgespräche auf Dänisch und Deutsch durchgeführt.

Dänisch-Deutsches Unterrichtsmaterial wurde erstellt, mit dem Auszubildenden gemeinsam arbeiteten. Eine Evaluierung schloss sich an. Es ergaben sich einige Verbesserungsvorschläge für den zweiten Durchgang im Juni 2008.

 3. Planung

Im Juni 2008 soll das Kompaktseminar noch einmal mit Auszubildenden des 1. Lehrjahres durchgeführt werden.


Letzte Änderung: 12. 03. 2008

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